Strengere Regeln in kantonalen Personalerlassen möglich als im OR

//Strengere Regeln in kantonalen Personalerlassen möglich als im OR

Strengere Regeln in kantonalen Personalerlassen möglich als im OR

Das Bundes­ge­richt hat fest­ge­hal­ten (BGE 138 I 232), dass das öffent­lich-recht­li­che Perso­nal­recht nicht verpflich­tet ist, den Feri­en­lohn nach dem Mindest­stan­dard des OR (Art. 329d OR) zu regeln, sondern schär­fere Vorschrif­ten erlas­sen darf, ohne dabei in Will­kür zu verfal­len. So kann z.B. eine kanto­nale perso­nal­recht­li­che Bestim­mung vorse­hen, dass Zula­gen für Nacht-, Feier­tags- und Wochen­end­ar­beit nicht in die Berech­nung des Feri­en­lohns mitein­zu­be­zie­hen sind.

2017-04-06T17:14:45+00:00